Jedes Produkt braucht eine eindeutige Identität - eine Seriennummer, einen Barcode oder ein Logo, das es mit Konstruktionsdaten und Serviceunterlagen verbindet. In Branchen wie der Energiespeicherung, der Medizintechnik und der Blechmontage ist die Kennzeichnung mehr als nur ein Etikett; sie ist ein Schritt zur Qualitätssicherung, der die Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung von Vorschriften unterstützt.
Zwei Technologien dominieren heute die Metallkennzeichnung: die Lasermarkierung und die Punktmarkierung. Mit beiden können Codes und Logos dauerhaft eingraviert werden, doch sie funktionieren auf sehr unterschiedliche Weise. Das Verständnis dieser Unterschiede ist der erste Schritt bei der Wahl der Methode, die für die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen geeignet ist.
Wie funktioniert die Lasermarkierung?
Lasermarkierung verwendet einen fokussierten Lichtstrahl, um die Materialoberfläche zu verändern. Je nach Strahlstärke und Pulsdauer kann die oberste Schicht von Metall oder Kunststoff geätzt, graviert oder geglüht werden. Da das Verfahren berührungslos ist, berührt kein Werkzeug das Teil, was bedeutet, dass kein Verschleiß, keine Vibrationen und keine Oberflächenverformung auftreten.
| Laser-Typ | Typische Wellenlänge | Am besten für Materialien |
|---|---|---|
| Faserlaser | 1064 nm | Rostfreier Stahl 304/316, Aluminium 5052, Messing |
| CO₂-Laser | 10,6 µm | Kunststoffe, beschichtete Metalle, Holz |
| UV-Laser | 355 nm | Elektronik, eloxiertes Aluminium, empfindliche Polymere |
Design-Tipp: Bei Edelstahl- oder Aluminiumtafeln sollten Sie die Laserleistung auf 15-25 W einstellen und die Scangeschwindigkeit reduzieren, um einen starken Kontrast zu erzielen, ohne die Glätte der Oberfläche zu beeinträchtigen.
Moderne Faserlaser arbeiten im Dauerbetrieb bis zu 100.000 Stunden und sind direkt mit ERP- oder Barcode-Datenbanken verbunden. Diese Integration macht sie ideal für hochvolumige Blechproduktionslinien, die eine schnelle und konsistente Kennzeichnung benötigen.
Wie Dot Peen Marking funktioniert?
Beim Dot-Peen-Markieren wird mit einem Hartmetallstift ein Muster aus winzigen Vertiefungen auf der Oberfläche erzeugt. Jeder Einschlag bildet einen Punkt; eine Reihe von Punkten bildet Buchstaben, Zahlen oder Datencodes. Die Markierung wird mechanisch in das Material eingraviert, wodurch sie tief und widerstandsfähig gegen Abrieb, Hitze oder Farbe wird.
Da sich der Taststift entlang der X-Y-Achse bewegt, während das Teil stillsteht, ist er besonders effektiv auf rauen, öligen oder gegossenen Oberflächen, auf denen Laser den Fokus verlieren. Er bearbeitet auch harte Metalle wie Kohlenstoffstahl und Titan, ohne an Tiefe oder Lesbarkeit zu verlieren.
Standardfehler: Unzureichendes Einspannen während des Dot-Peen-Vorgangs führt zu ungleichmäßigen Punktabständen und zum Springen des Tasters. Sichern Sie das Werkstück immer fest, um eine gleichmäßige Tiefe zu erhalten.
Design-Tipp: Wenn Sie dicken Kohlenstoffstahl markieren, stellen Sie die Einschlagtiefe auf 0,2-0,3 mm ein, um die Lesbarkeit nach dem Lackieren oder Verzinken zu gewährleisten.
Laser vs. Dot Peen Marking: Wichtige Vergleichsfaktoren
Die Entscheidung zwischen Laser- und Punktmarkierung hängt nicht nur vom Aussehen ab. Vergleichen wir, wie sie sich in Bezug auf Präzision, Haltbarkeit, Kosten und Automatisierungsfähigkeit unterscheiden.
Qualität und Präzision der Kennzeichnung
Die Lasermarkierung liefert scharfe, kontrastreiche Ergebnisse mit Linienbreiten von nur 0,02 mm. Er reproduziert komplexe Logos, Barcodes und QR-Codes ohne Verzerrung. Diese Präzision macht ihn ideal für die Kennzeichnung von Oberflächen, Seriennummern und Compliance-Daten, die visuell konsistent bleiben müssen.
Beim Dot-Peen-Verfahren hingegen wird ein Muster aus physischen Punkten erzeugt. Die Markierungen sind haltbar, aber nicht so scharf. Bei industriellen Teilen, bei denen das Aussehen zweitrangig ist, kann ihre taktile Beschaffenheit den Bedienern sogar helfen, die Seriennummern bei schlechter Beleuchtung zu ertasten oder zu lesen.
💡 Design-Tipp: Verwenden Sie für laserlesbare QR-Codes Lasermarkierungen; Scanner erfassen glatte, kontrastreiche Markierungen schneller als ungleichmäßige Punkte.
Materialverträglichkeit und Oberflächenbeschaffenheit
Die Laserbeschriftung kann Metalle, Kunststoffe, Keramiken und beschichtete Oberflächen bearbeiten. Mit den richtigen Strahleinstellungen kann er markieren eloxiertes Aluminium, schwarz-oxidierter Stahl, oder pulverbeschichtete Platten.
Dot-Peen eignet sich hervorragend für harte, raue oder unpolierte Oberflächen - wie Gusseisen, Kohlenstoffstahl, Q235 oder Schmiedeteile. Er dringt dort ein, wo Laser den Fokus verlieren oder einen uneinheitlichen Kontrast erzeugen können.
⚠️ Häufiger Fehler: Die Lasermarkierung auf sandgestrahlten oder strukturierten Oberflächen führt zu fleckigen Markierungen. Wählen Sie die Punktmarkierung, wenn die Oberfläche uneben ist.
Tiefe, Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Nachbearbeitungen
Die Lasermarkierungen sind in der Regel 0,01-0,05 mm tief - perfekt für die Kennzeichnung, aber bei dicken Beschichtungen manchmal etwas zu flach. Wenn die Pulverbeschichtung 60 µm überschreitet, erhöhen Sie die Laserleistung oder markieren Sie vor der Beschichtung, um die Sichtbarkeit zu erhalten.
Dot-Peen-Marken können eine Tiefe von 0,1-0,5 mm erreichen und bleiben auch nach dem Lackieren, Beschichten oder der Wärmebehandlung lesbar. Sie widerstehen Korrosion, Abrieb und Reinigungszyklen über Jahre hinweg, selbst in rauen Umgebungen.
💡 Design-Tipp: Wenn Ihre Teile beschichtet sind, testen Sie beide Methoden an einem fertigen Muster. Messen Sie die Lesbarkeit nach der Beschichtung und wählen Sie das Verfahren mit dem besten Kontrast.
Geschwindigkeit und Automatisierungspotenzial
Die Lasermarkierung ist schneller und einfacher zu automatisieren. Da es keinen mechanischen Kontakt gibt, kann die Zykluszeit pro Markierung bei kleinen Schriftarten unter 1 Sekunde liegen. Mehrachsige Systeme lassen sich direkt mit Förderbändern oder Roboterarmen verbinden, so dass der Laser die beste Wahl für die kontinuierliche Produktion ist.
Die Punktmarkierung erfolgt mechanisch; der Stift muss Punkt für Punkt abfahren. Komplexe Muster brauchen länger - in der Regel 3-6 Sekunden pro Code. Für die Kleinserienproduktion oder Einzelarbeitsplätze ist diese langsamere Geschwindigkeit akzeptabel.
⚙️ Hinweis zur Effizienz: In Großserienanlagen kann die Lasermarkierung die Ausgabegeschwindigkeit verdreifachen und die Einrichtungszeit verkürzen, da keine Einstellungen für die Abnutzung des Stiftes erforderlich sind.
Kosten und Wartung der Ausrüstung
Lasersysteme haben aufgrund der Optik und der Strahlquelle eine höhere Anfangsinvestition. Die Wartungskosten sind jedoch minimal: kein Verbrauchsmaterial, kein Tastereinsatzwechsel und eine lange Lebensdauer (> 100.000 Stunden).
Dot-Peen-Maschinen sind in der Anschaffung preiswerter, erfordern aber einen häufigen Tastereinsatzwechsel, insbesondere bei harten Metallen. Luftbetriebene Geräte erfordern eine regelmäßige Filterreinigung und Schmierung. Für kleine Geschäfte oder gelegentliches Marketing kann dies auf kurze Sicht immer noch wirtschaftlicher sein.
💡 ROI-Tipp: Bei einem Produktionsvolumen von mehr als 5.000 Teilen pro Monat gleichen die niedrigeren Betriebskosten der Laserbeschriftung den Anschaffungspreis in der Regel innerhalb von 1-2 Jahren aus.
Umwelt- und Bedienersicherheit
Für die Lasermarkierung sind eine Rauchabsaugung und Schutzgehäuse erforderlich, um das reflektierte Licht zu blockieren. Bei ordnungsgemäßer Installation arbeitet er leise und sauber gemäß den Sicherheitsstandards der Klasse 1.
Dot Peen erzeugt Lärm und Vibrationen. Im Dauerbetrieb können 80-90 dB erreicht werden, daher werden schallgedämmte Gehäuse oder Halterungen für gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche empfohlen.
🧱 Design-Tipp: Für offene Werkstätten mit schwerem Gerät eignet sich das Dot-Peen-Verfahren hervorragend. Für Labore oder Montagelinien, die saubere Bedingungen erfordern, hält die Lasermarkierung den Bereich staubfrei und leise.
Schneller Vergleich Snapshot
| Faktor | Lasermarkierung | Dot-Peen-Markierung |
|---|---|---|
| Markierungsqualität/Kontrast | ★★★★★ Hohe Präzision | ★★☆☆☆ Robust, detailarm |
| Tiefe / Dauerhaftigkeit | ★★★☆☆ | ★★★★★ |
| Material Bereich | ★★★★★ | ★★★☆☆ |
| Oberflächen-Toleranz | ★★☆☆☆ | ★★★★★ |
| Geschwindigkeit / Automatisierung | ★★★★★ | ★★☆☆☆ |
| Anfängliche Kosten | ★★★☆☆ | ★★★★★ |
| Wartungskosten | ★★★★★ | ★★☆☆☆ |
| Sicherheit des Bedieners | ★★★★☆ | ★★★☆☆ |
Auswahl nach Anwendung und Branche
Beide Kennzeichnungssysteme erfüllen unterschiedliche Anforderungen. Die beste Wahl hängt davon ab, wie das Teil verwendet wird, welcher Umgebung es ausgesetzt ist und wie lesbar die Markierung im Laufe der Zeit bleiben muss. Nachfolgend sind die wichtigsten industriellen Anwendungsfälle aufgeführt und wie jede Technologie in diese passt.
Schwere und strukturelle Komponenten
Dot-Peen-Markierungen sind die erste Wahl für Teile von Kraftfahrzeugen, Bau- und Industriemaschinen. Seine tiefen mechanischen Markierungen bleiben auch bei Hitze, Vibration und Abrieb sichtbar. Der Stift durchdringt dicke Beschichtungen und eignet sich daher für Stahlrahmen, Fahrgestellhalterungen und Schmiedegehäuse.
Da die Punktmarkierung auf Schlagtechnik basiert, funktioniert sie auch auf rauen, öligen oder unbearbeiteten Oberflächen zuverlässig, wo Laser oft Probleme haben, sich zu fokussieren. Außerdem bleibt die Markierung auch nach dem Verzinken oder Lackieren lesbar - ein entscheidender Vorteil für langlebige Komponenten.
💡 Design-Tipp: Lassen Sie bei gegossenen oder geschweißten Strukturen eine flache Fläche von 20×20 mm für die Markierung frei. Dies gewährleistet einen gleichmäßigen Kontakt des Stiftes und eine einheitliche Tiefe.
⚠️ Häufiger Fehler: Überlappende Schweißnähte in der Nähe des Markierungsbereichs können den Taststift ablenken und flache Punkte verursachen. Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 mm zwischen Schweißnähten und Markierungsbereichen ein.
Präzision und Markenkomponenten
Die Laserbeschriftung dominiert bei medizinischen Geräten, Unterhaltungselektronik und Blechgehäusen. Diese Branchen legen großen Wert auf Klarheit, Rückverfolgbarkeit und ästhetische Qualität.
Ein fokussierter Laser kann Text, Seriennummern oder 2D-Codes bis zu einer Größe von 0,2 mm gravieren, wobei selbst auf eloxiertem oder gebürstetem Aluminium scharfe Kanten erhalten bleiben.
Das berührungslose Verfahren verhindert die Verformung dünner Bleche und sorgt für ein intaktes Finish - entscheidend für sichtbare Oberflächen oder Logoflächen. Mit computergesteuerten Parametern können die Bediener sofort das Design wechseln, was eine flexible Produktion über mehrere Produktvarianten hinweg ermöglicht.
💡 Design-Tipp: Für gebürstete oder pulverbeschichtete Aluminiumplatten verwenden Sie einen Faserlaser mit einer Wellenlänge von 1064 nm. Er erzeugt dunkle, kontrastreiche Markierungen, ohne die umgebende Oberfläche zu verbrennen.
Rückverfolgbarkeit und richtlinienkonforme Fertigung
In Branchen, die den Anforderungen von ISO 9001, IATF 16949 oder FDA für die Rückverfolgbarkeit unterliegen, ist die Lasermarkierung die bevorzugte Lösung. Ihre hohe Präzision ermöglicht maschinenlesbare QR-Codes, DataMatrix-Symbole und UIDs, die direkt mit Produktionsdatenbanken verbunden werden können.
Während der Nadelpräger auch Seriennummern kodieren kann, haben optische Scanner möglicherweise Probleme mit ungleichmäßigen Punkten oder abgenutzten Markierungen, insbesondere nach dem Beschichten oder Polieren. Für globale Lieferanten und Exporteure bietet ein laserbasiertes System eine bessere Konsistenz in automatisierten Inspektions- und Rückverfolgbarkeitsabläufen.
📊 Tipp zur Verifizierung: Überprüfen Sie die Lesbarkeit Ihres Codes nach der Oberflächenbearbeitung immer mit einem Standardscanner oder einem Bildverarbeitungssystem. Vergewissern Sie sich, dass der Code mindestens der Klasse B gemäß ISO 29158 (AIM DPM) entspricht.
Beispieltabelle Industrie
| Industrie | Bevorzugte Methode | Grund |
|---|---|---|
| Kraftfahrzeuge und schwere Geräte | Dot Peen | Tiefe, robuste Markierungen widerstehen Verschleiß und Beschichtung |
| Medizinische Geräte | Laser | Kontrastreiche, kontaminationsfreie Identifizierung |
| Unterhaltungselektronik | Laser | Präzises Branding und Kleinteilkennzeichnung |
| Luft- und Raumfahrt | Laser | Leichte Teile, strenge Rückverfolgbarkeit |
| Metallverarbeitung / Konstruktion | Dot Peen | Arbeitet auf großen, rauen Oberflächen und Stahlrahmen |
| Energiespeicherung/Batterien | Laser | Saubere Marken, die mit versiegelten Gehäusen kompatibel sind |
Versteckte Überlegungen
Neben der Oberflächenqualität und der Geschwindigkeit gibt es weitere Faktoren, die den tatsächlichen Wert der Kennzeichnung beeinflussen. Von der Beschichtung bis zum ROI: Hier erfahren Sie, welche Methode am besten zu Ihrem Arbeitsablauf passt.
Wie Oberflächen und Beschichtungen die Kennzeichnung beeinflussen?
Die Oberflächenveredelung entscheidet oft über die Dauerhaftigkeit der Markierungsmethode. Pulverbeschichtung, Eloxierung und Beschichtung können den Kontrast verringern oder flache Markierungen auffüllen.
Lasermarkierungen sind in der Regel 0,02-0,05 mm tief, perfekt für unbeschichtete Metalle. Dicke Beschichtungen (> 60 µm) können jedoch die Sichtbarkeit beeinträchtigen, es sei denn, der Strahl graviert tiefer oder markiert vor der Endbearbeitung. Einige Systeme können die Schicht abtragen, um das blanke Metall für einen besseren Kontrast freizulegen.
Die typischerweise 0,2-0,5 mm tiefen Dot-Peen-Marken bleiben auch nach dem Beschichten oder Polieren lesbar, da der Stift eher eine Vertiefung als eine Farbänderung erzeugt. Diese Tiefe macht sie zuverlässig für Teile, die Abrieb, Korrosion oder wiederholter Reinigung ausgesetzt sind.
💡 Design-Tipp: Prüfen Sie die Lesbarkeit der Markierung immer nach der Beschichtung. Vergleichen Sie Laser- und Dot-Peen-Muster unter Werksbeleuchtung und Abtastabstand.
Markierung auf gekrümmten oder komplexen Geometrien
Die Lasermarkierung erfordert einen stabilen Fokusabstand. Bei gekrümmten oder abgewinkelten Teilen kann der Strahl verzerrt werden, es sei denn, das System umfasst Autofokus- oder Mehrachsen-Galvoköpfe. Diese Aufrüstungen erhöhen die Kosten, verbessern aber die Konsistenz bei 3D-Oberflächen.
Der Dot-Peen geht natürlich mit Kurven um. Der Taststift kann zylindrischen oder unregelmäßigen Oberflächen wie Wellen, Rohren oder Klammern folgen, ohne an Tiefe zu verlieren. Bei dicken Metallgehäusen oder Bauteilen ist er oft einfacher zu programmieren und zu warten.
⚙️ Technischer Tipp: Vermeiden Sie bei dünnen Blechgehäusen das Anbringen von Punktmarkierungen in der Nähe von Biegungen oder Nieten; Vibrationen können die Platte verformen. Verwenden Sie stattdessen die Lasermarkierung.
Langfristige Lesbarkeit und Datenaufbewahrung
Wenn Teile Hitze, Vibrationen oder Korrosion ausgesetzt sind, halten mechanische Markierungen länger, und Punktmarkierungen bleiben auch nach jahrelangem Einsatz im Freien oder in der Industrie lesbar.
Lasermarkierungen eignen sich hervorragend für saubere oder kontrollierte Umgebungen - Elektronik, Medizin oder Energiespeichersysteme -, in denen Kontrast und Maschinenlesbarkeit wichtiger sind als die Tiefe. Ihre glatte Oberfläche ist außerdem resistent gegen Schmutzablagerungen und hilft Scannern, ihre Genauigkeit zu erhalten.
🧩 Überprüfungsaktion: Testen Sie die Lesbarkeit von QR- oder DataMatrix-Marken nach Umwelteinflüssen oder Salzsprühtests. Stellen Sie sicher, dass die Markierungen weiterhin den Rückverfolgbarkeitsstandards gemäß ISO 29158 entsprechen.
ROI- und Lebenszykluskostenanalyse
Die Anfangs- und die langfristigen Kosten sind sehr unterschiedlich:
- Lasermarkierung: Höhere Anschaffungskosten, aber minimale Wartung. Kein Stichelverschleiß, keine Verbrauchsmaterialien und 2-3x schnellere Zykluszeiten. Ideal für hochvolumige oder automatisierte Linien.
- Dot-Peen-Markierung: Geringere Einstiegskosten, aber höhere Betriebskosten. Stiftverschleiß, Druckluftwartung und langsamerer Durchsatz erhöhen mit der Zeit die Gesamtkosten.
Sobald die Produktion 5.000 bis 10.000 Teile pro Monat übersteigt, rentiert sich die Lasermarkierung dank geringerer Ausfallzeiten und Arbeitseinsparungen in vielen Fällen schneller.
💡 ROI-Tipp: Berücksichtigen Sie in Ihrem Kostenmodell nicht nur den Maschinenpreis, sondern auch die Wartungsstunden, den Tastereinsatzwechsel und den Produktionsertrag. Echte Einsparungen ergeben sich aus der Betriebszeit und der Prozesssicherheit.
Abschließende Checkliste: Welche Methode passt zu Ihrem Arbeitsablauf?
✅ Wenn Ihre Teile beschichtet, geschmiedet oder rau sind → Dot Peen
✅ Wenn Ihre Teile ein Branding, Rückverfolgbarkeit oder Mikrocodes benötigen → Laser
✅ Wenn Ihre Produktionslinie automatisiert ist → Laser
✅ Wenn Sie Aufträge mit geringem Volumen und hoher Beanspruchung ausführen. Dot Peen
✅ Wenn Sie die Flexibilität mehrerer Materialien planen → Laser
Beide Systeme können in einer Anlage nebeneinander bestehen. Viele Hersteller verwenden die Laserbeschriftung für sichtbare Logos und das Dot-Peen-Verfahren für tiefe Seriennummern auf Strukturteilen und kombinieren so Effizienz mit Haltbarkeit.
Schlussfolgerung
Laser- und Dot-Peen-Kennzeichnung bieten jeweils klare Vorteile. Laser bietet Präzision, Geschwindigkeit und eine saubere Integration in digitale Rückverfolgbarkeitssysteme. Der Nadelpräger bietet Tiefe, Ausdauer und Leistung auf rauen oder beschichteten Metallen.
Die beste Lösung hängt von Ihren Materialien, Beschichtungen und Arbeitsabläufen ab. Eine frühzeitige Bewertung in der Entwurfs- oder DFM-Phase stellt sicher, dass jede Markierung während des gesamten Lebenszyklus des Produkts lesbar bleibt.
Die Ingenieure von Shengen helfen Herstellern bei der Auswahl und Implementierung von Kennzeichnungssystemen, die ihren Anforderungen an Material, Oberfläche und Volumen entsprechen. Laden Sie Ihre Zeichnung hoch oder fordern Sie eine kostenlose DFM-Prüfung an.
FAQs
Welche Methode ergibt die tiefste Markierung?
Die Punktmarkierung erzeugt mechanische Vertiefungen von bis zu 0,5 mm Tiefe und ist daher sehr haltbar. Lasermarkierungen sind flacher, bieten aber einen saubereren visuellen Kontrast.
Können Lasermarkierungen die Pulverbeschichtung überstehen?
Ja, wenn die Gravur vor der Beschichtung oder mit erhöhter Lichtleistung erfolgt. Prüfen Sie die Sichtbarkeit immer nach dem Aushärten, um die Klarheit zu bestätigen.
Was ist bei automatisierten Linien schneller?
Die Laserbeschriftung ist schneller und einfacher zu automatisieren, da kleinere Markierungen in weniger als einer Sekunde ausgeführt werden. Dot-Peen dauert aufgrund der mechanischen Bewegung länger.
Wie oft sollte ein Punktschreiber ausgetauscht werden?
In der Regel alle ein bis drei Monate, je nach Härte des Teils und Tiefe der Markierung.
Was ist besser für die Rückverfolgbarkeit?
Die Lasermarkierung erzeugt schärfere, maschinenlesbare Codes wie QR oder DataMatrix, die sich ideal für die automatische Rückverfolgung und digitale Rückverfolgbarkeitssysteme eignen.
Hey, ich bin Kevin Lee
In den letzten 10 Jahren bin ich in verschiedene Formen der Blechbearbeitung eingetaucht und teile hier coole Erkenntnisse aus meinen Erfahrungen in verschiedenen Werkstätten.
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Kevin Lee
Ich verfüge über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in der Blechverarbeitung und bin auf Laserschneiden, Biegen, Schweißen und Oberflächenbehandlungstechniken spezialisiert. Als Technischer Direktor bei Shengen bin ich bestrebt, komplexe Fertigungsherausforderungen zu lösen und Innovation und Qualität in jedem Projekt voranzutreiben.



